Investitionen erhalten:
Angenommen, Ihre Auszubildende ist schwanger. Sie können ihr den
Wiedereinstieg erleichtern, indem Sie ihr eine verkürzte Arbeitszeit anbieten.
Die Investitionen, die Sie getätigt haben, bleiben Ihrem Betrieb somit erhalten.

Kompetente Auszubildende gewinnen:
Viele junge Eltern sind Gleichaltrigen ohne Kinder weit voraus. Durch die Sorge
für ein Kind und die Familienarbeit haben sie Kompetenzen wie Verant-
wortungsbewusstsein,Organisationstalent und Stressresistenz entwickelt.
Oft bringen sie ein hohes Maß an Selbständigkeit und Belastbarkeit mit.
Sie zeigen Eigeninitiative, finden kreative Problemlösungen und können
im Arbeitsablauf Prioritäten setzen. Mit Teilzeitberufsausbildung können Sie
diese Eltern gezielt ansprechen – ein Gewinn für beide Seiten.

Finanzielle Entlastung durch verringerte Ausbildungsvergütung:
Kleine Betriebe können profitieren, indem sie gegebenenfalls die Ausbildungs-
vergütung entsprechend der Arbeitszeit reduzieren. Das schafft den finanziellen
Spielraum, eine Auszubildende entsprechend den betrieblichen Möglichkeiten
einzustellen.

Bedarfsgerechte Ausbildungszeiten:
Wenn das Arbeitsaufkommen geringer ist und/ oder der Ausbilder bzw. die
Ausbilderin auch in Teilzeit beschäftigt ist, könnte ein Teilzeitausbildungsplatz
eher dem betrieblichen Bedarf entsprechen.

Personalpolitik entwickeln:

Ihr Unternehmen fördert bereits die Vereinbarkeit von Beruf und Familie?
Mit Teilzeitberufsausbildung können Sie ihre familienbewusste
Personalpolitik ausbauen. Und Sie können damit auch gut an die Öffentlichkeit
gehen und für sich als Arbeitgeber werben. Ein überzeugendes Argument!